Kognitive Verhaltenstherapie
Die Verhaltenstherapie (VT) ist ein wissenschaftlich fundiertes Psychotherapieverfahren, dessen Abrechnung über die Krankenkasse möglich ist. Kennzeichnend ist die aktive und lösungsorientierte Arbeitsweise mit dem Ziel belastende Verhaltens- und Bewertungsmuster zu verändern. Hierbei spielen vor allem auslösende und aufrechterhaltende Faktoren eine wichtige Rolle.
In der Verhaltenstherapie können verschiedene Behandlungsmethoden und Interventionen, je nach individueller Problematik, zum Einsatz kommen. Beispiele hierfür sind Konfrontationsverfahren, kognitve Umstrukturierung, Interventionen aus der Stressbewältigung, Psychoedukation, Entspannungstraining, Selbstregulationstechniken, soziales Kompetenztraining oder euthyme Therapiemethoden.
Es besteht die Möglichkeit sich für verschiedene Therapieformen anzumelden:
Einzeltherapie
Die ambulant wohl am häufigsten verbreitete Therapieform ist die klassische Einzeltherapie. Hier werden Sie an individuellen Therapiezielen arbeiten.
Gruppentherapie
Die Gruppentherapie findet in Kleingruppen mit maximal 4 Personen statt, ist therapeutisch geleitet und störungsspezifisch, d.h. nur Teilnehmer/-innen mit gleichen oder ähnlichen Problemen werden in eine Gruppe eingeteilt. Neben der Psychoedukation geht es um die Erarbeitung und Erprobung von Bewältigungsstrategien des jeweiligen Krankheitsbildes.